Der Novartis-Preis für therapierelevante pharmakologische Forschung

Pharmakologische Grundlagenforschung und klinische Anwendung von Arzneimitteln gehören eng zusammen, wenn die jeweiligen Forschungsaktivitäten auf die übergeordnete Zielsetzung des therapeutischen Fortschritts ausgerichtet sind. Dennoch bedarf es des ständigen Bemühens, damit sich beide Disziplinen gemeinsam entwickeln. Deshalb vergibt die Stiftung für therapeutische Forschung, in Zusammenarbeit mit der DGPT (Deutsche Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie), alle zwei Jahre den "Novartis-Preis für therapierelevante pharmakologische Forschung".

Mit diesem mit 10.000 EUR dotierten Preis sollen herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet werden, die eine Brücke zwischen pharmakologischer und klinischer Forschung schlagen. Um den Preis können sich in Deutschland tätige Pharmakologen und interdisziplinäre Arbeitsgruppen bewerben. Vorschläge von dritter Seite sind ebenfalls möglich.

Der Novartis-Preis für therapierelevante pharmakologische Forschung

Als Beispiel sei zu nennen, dass im Jahr 2013 der "Novartis-Preis für therapierelevante Pharmakologische Forschung" an Dr. Christoph Welch vom Universitäts-Klinikum Frankfurt/Main für seine Forschung zum Thema "Resistenzen bei Hepatitis-C" verliehen wurde.
Die Jury, die den Preisträger vorschlägt und auswählt, wird vom Vorstand der DGPT gestellt. Der Preis wird alle zwei Jahre auf der Jahrestagung der DGPT verliehen.

Bewerbungen sind an den Geschäftsführer der DGPT, Priv.-Doz. Dr. Bestehorn, zu richten:

Geschäftsstelle DGPT
Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
Tel.: +49 211 600 692 77
Fax: +49 211 600 692 78
E-Mail: kurt.bestehorn@googlemail.com
Das Bewerbungsformular sowie weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Website der DGPT.

2014/2015

  • Dr. Nina Wettschureck
    Hydroxycarboxylic acid receptor 2 mediates dimethy fumarate's protective effect in EAE

2012/2013

  • Dr. Christoph Welsch
    Peptidomimetic Escape Mechanisms Arise via Genetic Diversity in the Ligand-Binding Site of the Hepatitis C Virus NS3/4A Serine Protease
    (Medizinische Klinik I, Johann Wolfgang Goethe Universitätsklinikum, Frankfurt am Main)
    Novartis-Preis für Dr. Christoph Welsch

2010/2011

  • Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Jan Schwab
    Resolution of Inflammation: Concept and Mechanisms. Lipid mediator resolution agonists: a strategy to treat Inflammation & Implications for CNS lesions; (en)
    (Klinik und Poliklinik für Neurologie & Experimentelle Neurologie, Campus Mitte, Charité Universitätsmedizin Berlin)
    Novartis-Preis für Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Jan Schwab

2008/2009

  • Prof. Dr. Irmgard Tegeder
    GTP cyclohydrolase and tetrahydrobiopterin regulate pain sensitivity and persistence
    (Institut für Klinische Pharmakologie, Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main)
    Novartis-Preis für Prof. Dr. Irmgard Tegeder

2006/2007

2004/2005

2002/2003

2000/2001

  • Priv.-Doz. Dr. med. Georg Nickenig
    Bedeutung von AT1 Rezeptoren für das Verständnis der Pathophysiologie und die Therapie der Atherosklerose
    (Klinik und Poliklinik, Innere Medizin III der Universität des Saarlandes)

1998/1999

  • Dr. rer. nat. Ralph Lucius
    Dr. rer. nat. Stefan Gallinat

    Neurothropher Effekt von Angiotensin II sowie dessen fördernde Wirkung auf die axonale Regeneration nach Läsion des Sehnerven unter Vermittlung des Angiotensinrezeptor-Subtyps AT2
    (Christian-Albrechts-Universität Kiel: Anatomisches Institut / Institut für Pharmakologie)

1996/1997

  • Dr. rer. nat. Holger Bang
    Rolle der Cyclophiline für die Wirkung potenter Immunsuppressiva bei wichtigen Infektionskrankheiten
    (Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Priv.-Doz. Dr. med. Markus Meyer
    Dr. med. Thomas Flüge

    Physiologische Wirkungen und pharmakologische Eigenschaften von Urodilatin und dessen therapeutischer Einsatz bei akutem Nierenversagen und bei Asthma bronchiale
    (Niedersächsisches Institut für Peptid-Forschung, Hannover)

1994/1995

  • Dr. med. Thomas Eschenhagen
    Molekularer Mechanismus bei Veränderungen inhibitorischer G-Proteine bei der Herzinsuffizienz und bei Herzrhythmusstörungen
    (Universitätskrankenhaus Eppendorf)
  • Prof. Dr. rer. nat Albrecht Wendel
    PD Dr. rer. nat. Gisa Tiegs
    Dipl. Biol. Johannes Barsig
    Dr. Dr. Thomas Hartung

    Tierexperimentelle Befunde von G-CSF in der Sepsisprophylaxe
    (Universität Konstanz, Fakultät für Biologie)

1992/1993

  • Professor Dr. med. Rudi Busse
    Dr. rer. nat. Markus Hecker
    Dr. med. vet. Wolfgang Linz
    Prof. Dr. phil. nat. Gabriele Wiemer

    Vertiefung des Verständnisses für die komplexen Auswirkungen der ACE-Inhibition
    (Lehrstuhl für angewandte Physiologie Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg)